Darfs ein bisserl weniger sein?

 Wenns nach den Gewerkschaften geht, dann ist jetzt der Deckel der Verdaubarkeit erreicht: Die Metaller akzeptieren in der aktuellen Lohnverhandlung keine Flexibilisierungsbedingungen als Einsteigsvoraussetzung für KV Erhöhung und die Elektroniker sagen, dass die Konjunkturklausel heuer eine einmalige Aktion war. Die heurige Elektrorunde im Mai dieses jahres ermöglichte ja für Unternehmen, die besonders unter der Wirtschaftskrise zu leiden haben, einen niedrigeren Abschluß als die – ohnedies nicht üppigen – 2,2%. Bei einem Umsatzrückgang des Ersten Quartals 2009 gegenüber dem ersten Quartals 2008 von > 15% konnte im Rahmen des KV Abschlusses eine Betriebsvereinbarung mit einem Lohnabschluss von 1,4% vereinbart werden.

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Add comment 13. November 2009

Elektro KV – Konjunkturklausel

Laut einem Bericht im Standard vom 5. November brachte der heurige KV Abschluss im Mai 09 für viele MitarbeiterInnen in der Elektrobranche geringere Erhöhungen, da insgesamt 78 Betriebe mit rund 20.000 Beschäftigte die so genannte „Konjunkturklausel“ nutzten. Dies entspricht ca 1/3 der Gesamtbeschäftigten in dieser Industriebranche. Die Reduzierung sah eine Erhöhung der Mindestgehälter um nur 1,4 statt 2,2 % vor.
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Add comment 6. November 2009

Betriebsausflug Samstag 26. Sept 2009

Am Samstag den 26.09.09 ist ein 1-tägiger Betriebsausflug
nach Ulrichsberg und Libno-Stausee ( Süd-Böhmen ) geplant.
 
Das Programm sieht folgendermaßen aus:

Fahrt von Engerwitzdorf über Linz – Walding – Rohrbach – Aigen nach Ulrichsberg.

Um 10.00 Uhr Führung durch die „Böhmerwald Arena“, das Waldkompetenzzentrum inkl. Aufstieg auf die 2 Aussichtswarten (Moldaublick bzw.Alpenblick). Anschließend Mittagessen im Hotel Böhmerwaldhof in Ulrichsberg (Menükarte ist im Bus ). Anschließend Weiterfahrt nach Guglwald und weiter zum Lipnostausee, wo eine 1 ½-stündige Schiffs-Rundfahrt am Lipno-Staussee am Programm steht. Wieder retour nach Österreich und Abendjause im „Speckstüberl“ in Piberschlag ( Jausekarte liegt im Bus). Zum Abschluss Fahrt nach Bad Leonfelden, wo beim „Almkönig“ der Tag ausklingt. Heimreise über Linz nach Engerwitzdorf (Ankunft ca 24.00 Uhr).

                           
Zusteigstellen :  Freistadt                     7.30 Stifterplatz
                          Mader/Lest                 7.40  Bushaltest.
                          Pregarten                    7.45  Billa-Parkpl.                                        
                          Gallneukirchen          7.55   Bushaltest.
                 Firma E+E                 8.00   Parkpl.
                          Mittertreffling            8.10  Bushaltest.                       
                          Dornach/Urfahr          8.15  Kika Bushaltest.(Gusenbauer)
Busfahrt sowie Eintritte, Mittagessen und Jause werden von der
Geschäftsleitung und dem Betriebsrat bezahlt.(ohne Getränke)

Anmeldungen bei Hr.Diesenreither ( DW 562 )
Rückfragen bei Hr.Stumbauer         ( DW 651 )

Wir hoffen auf rege Teilnahme und wünschen schon jetzt einen vergnüglichen
Ausflug.

   der   Betriebsrat

zum Flugblatt

Add comment 4. September 2009

Erfolgreicher Kampf

Mit spektakulärer Aktion erkämpften Mailänder Arbeiter den Erhalt ihrer Fabrik
Von Raoul Rigault in: Junge Welt vom 18.08.2009

Weltweit häufen sich betriebliche Kämpfe gegen Werksschließungen und Massenentlassungen. In der traditionsreichen Mailänder Maschinenfabrik INNSE gelang jetzt der Erhalt des kompletten Betriebes. Nach rekordverdächtigen 15 Monaten Fabrikbesetzung schien der Kampf am 2. August bereits beendet, als Polizei und Carabinieri die 49 Besetzer vetrieben. Doch die »Unbeugsamen«, wie sie inzwischen selbst in bürgerlichen Blättern genannt werden, gaben nicht auf.

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Add comment 18. August 2009

Volksbegehren „Stopp dem Postraub“

von nächstem Montag, 27. Juli, bis 3 Montag, 3. August ist der – äußerst schlecht festgelegte - Eintragszeitraum für das

Volksbegehren „Stopp dem Postraub“

Text des Volksbegehrens

Das Begehren geht auf eine Initiative des FCG-Postgewerkschafters Manfred Wiedner zurück.

Das Ziel ist grundsätzlich richtig, und daher sollte das Volksbegehren unsere volle Unterstützung erhalten!

(über Bekanntmachung auf vielen Ebenen: Homepages, Medienarbeit als AK und über andere Institutionen bis hin zu Emailverteilern – und nicht zuletzt durch unsere Unterschriften)

Unterstützung für das Volksbegehren gibt´s etwa von:

FSG-Post   /   FCG-Bundesvorstand   /  GLB

Diverse bisherige Presseaussendungen und Artikel zum Thema Post:

(AK OÖ) Präsident Kalliauer solidarisiert sich mit Postlern und sagt allen geplanten Protestmaßnahmen der Postgewerkschaft Unterstützung zu

(SP OÖ) Postamtsschließungen – Zusperrkurs wird rechtlich bekämpft

(AK Wien) Schließung von Postämtern bei gleichzeitiger Rekorddividende ist ungeheuerlich

(AK Wien) AK kritisiert Auslagerung der Briefzustellung durch Post

(AK Wien) Falsche Dividendenpolitik – wo bleibt die Verantwortung für die Zukunft?

Add comment 23. Juli 2009

Frankreich: Manager als Geiseln genommen

Junge Welt vom 23.07.2009
Paris. Nach der Serie angedrohter Fabriksprengungen aufgrund von Entlassungen haben Arbeiter in zwei französischen Firmen jetzt wieder ihre Chefs als Geiseln genommen. Vier Manager des Reifenherstellers Michelin wurden in der Nacht zum Mittwoch vier Stunden eingesperrt. Beschäftigte einer Papiermühle im südfranzösischen Malaucène hielten unter anderem den Europa-Chef des US-Mutterkonzerns Schweitzer-Mauduit fest. Das Führungspersonal wurde nach mehreren Stunden unter Buhrufen wieder freigelassen, nachdem weitere Gespräche über Abfindungen für die 211 Beschäftigten zugesagt worden waren.

Unterdessen wurde die aufsehenerregende Aktion beim Netzwerkausrüster Nortel beendet. Dort hatten die entlassenen Arbeiter Gasflaschen aufgestellt und mit Sprengung der Fabrik gedroht. Nach einer Vereinbarung vom Dienstag abend erhalten sie Abfindungen zwischen 30000 und 50000 Euro. (AFP/jW)

Add comment 23. Juli 2009

Widerstand erfolgreich

FRANCE-INDUSTRY-AUTO-BANKRUPTCY-STRIKEFranzösische Arbeiter erkämpfen sich Prämie (Spiegel online vom 17.7.2009)
Die Erpressung war erfolgreich: Die Belegschaft der französischen Firma JLG hat sich gegen das Management durchgesetzt. Nachdem die Arbeiter gedroht haben, ihr Werk in die Luft zu jagen, bekommen sie nun 30.000 Euro pro Person. Entlassen werden sie trotzdem.

Paris – Es ist eine skurrile Form des Arbeitskampfs, aber offenbar erfolgreich: Die Drohung mit der Sprengung ihres Werks hat den Beschäftigten des Hebebühnenbauers JLG in Tonneins zum Erfolg verholfen. JLG akzeptierte am Freitag die Forderung, 53 Mitarbeitern bei ihrer Entlassung im September jeweils 30.000 Euro Abfindung zu zahlen
Die Mitarbeiter bekommen damit eine Prämie von 14.000 Euro auf die ohnehin vereinbarte Abfindung von 16.000 Euro. Das berichtete der Nachrichtensender France Info am Freitag.

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Add comment 21. Juli 2009

Drohung mit Werksprengung

Salzburger Nachrichten vom 16. Juli 2009

Drohung mit Werksprengung in Frankreich modern 16. Juli 2009 | 18:28 | | apa/dpa Die Drohung der Beschäftigten des französischen Autoteileherstellers New Fabris mit der Sprengung ihres Werks macht Schule. Nach den Mitarbeitern eines Nortel-Werks (Telekomausrüstung) bei Paris drohten die Beschäftigten von JLG in Tonneins (Maschinenbau) mit der Zerstörung von Anlagen. Nach dem Vorbild von New Fabris verteilten die Mitarbeiter Gasflaschen und Paletten mit brennbarer Flüssigkeit. apa/dpa paris
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Add comment 17. Juli 2009

Rätsel E+E Elektronik

Was verbirgt sich hinter E+E Elektronik? ODER:

Noch interessanter: WER verbirgt sich hinter „GROSSOHR“?
Die Theatergruppe Tragwein führt derzeit ein Theaterstück auf der Burgruine Reichenstein auf: SALMANDRA.
Ein Kollege aus der E+E spielt dabei die Rolle des „Großohr“  – WER ist Großohr??
Die ersten fünf richtigen Einsendungen erhalten ein Seidel Bier als Belohnung.
Und wer noch nicht weiss, was er / sie am Wochenende machen soll – das Stück läuft noch bis Ende Juni.

zur Homepage der Theatergruppe Tragwein

4 comments 10. Juni 2009

KV Abschluss – ein voller Erfolg?

Wir haben mit 2,2 % Abgeschlossen.
Die Konferenz(en) der Betriebsratsvorsitzenden sprach immer von einer Untergrenze von 3 %.
Auf der Demo der 25.000 wurden Kampfmassnahmen eingefordert und sich auch dazu bekannt, sollte kein ordentlicher Abschluss auf Verhandlungsweg möglich sein.
Die durchschnittliche Inflationsrate 2008 betrug 3,23 %, die von Mai 2008 bis April 2009 immerhin noch 2,46 %.
Ein guter Abschluss? Wer wurde denn gefragt, ob wir weiter machen wollen oder die 2,2% (Reallohnverlust !) akzeptieren?
Ein schlechter Abschluss und eine noch schlechtere Komunikation mit den Betroffenen. Wir sind mit Inhalt und Form des Abschlusses überhaupt nicht einverstanden: die Betriebsrätekonferenz der E+E Elektronik am 08.06. und die Betriebsversammlung der E+E Elektronik vom 09.06.2009.

2 comments 9. Juni 2009

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